Geschichten von Nordfrauen

Kurzgeschichten von Birgit Dankert

Nur wenige Frauen im nördlichsten Teil Deutschlands leben im Kreise von drei Familien-Generationen unter blühenden Apfelbäumen. Auf dieser Website werden Geschichten veröffentlicht, die von Nordfrauen erzählen, wie sie nicht in Bestseller-Romanen und Fernseh-Serien vorkommen, wohl aber in Schleswig-Holstein leben, lieben und arbeiten. Die Kurzgeschichten von Birgit Dankert erscheinen in Folge als Teil ihrer Unterstützung der free-flow-of-information-Bewegung. Die erste Geschichte erzählt von der Verkehrs- und Schicksalsroute zwischen Ost- und Nordsee, der Bundestrasse 199. In der Juli-Geschichte hält der morgendliche Gang zum Strand irritierende Überraschungen bereit. In der Geschichte des Sommermonats August traut sich eine Frau, brisante Verbindungen zwischen Erotik und Schleswig-Holsteinischer Geschichte zu wagen - ein gefährliches Unterfangen. Im September setzt sich eine Expertin mit dem göttlichen Kind auseinander, das ihr immer und überall begegnet. Die Oktober-Geschichte „Martje Flors" ist eine Geschichte für die Zeit der Herbststürme. Die kleine Martje Flors – von wilder Soldateska bedrängt – verteidigte sich vor 300 Jahren mit dem legendären Trinkspruch „Auf dass es uns gut gehe auf unsere alten Tage“. Zur Verteidigung der ungehemmten Winde an der Westküste benutzt sie ihn ab und zu noch – oder gerade – heute. Zwei Freundinnen treffen sich zum High Tea im 5-Sterne-Hotel: alles bzw. nichts ist wie immer – eine düstere Geschichte für den November.